Idee

Auf die Idee, die letztendlich zum Bau von den IMADEIT Roboter führte kam ich im Winter 2004/2005, als es sehr viel schneite.
Da wir einen recht großen Hof mit einem langen Bürgersteig haben, den meine Eltern und ich morgens vor 7 Uhr begehbar machen mussten, kam ich auf den Gedanken, dass es doch sicherlich möglich währe, diese Aufgabe an eine Maschine abzugeben, zumal es für meine Großeltern noch anstrengender war, den teilweise schweren Schnee zu bewegen. Schon damals habe ich mich mit Programmieren und Elektronik beschäftigt, weshalb der Schritt zu einem Roboter nicht all zu weit war.
In der folgenden Zeit bis zum Sommer 2005 ist die Idee immer weiter ausgereift.
Bis dahin war auch klar, dass das Ziel war, eine Basis zu bauen, auf die verschiedene Aufsätze passen. Diese Aufsätze sollten jeweils zum Schnee schieben, Salz streuen und Fegen konstruiert sein, da es nicht möglich wäre, mit einem Schneepflug kleine Steine oder ähnliches zu beseitigen, der Algorithmus zum Schnee schieben, Salz streuen und Fegen, wo eine Fläche planmäßig in Bahnen abgefahren werden muss, aber dennoch der selbe ist.
Somit soll der Roboter die drei am meisten gehassten Aufgaben im Außenbereich autonom, also ohne jegliche Menschenhilfe, übernehmen. Ob die vierte unbeliebte Aufgabe im Außenbereich, das Rasen mähen, noch hinzukommen wird ist unklar.
Auch hat sich in dieser Zeit ergeben, dass meine eine Oma das Projekt finanziell unterstützen wird, was für mich sehr wichtig war/ist, da es sonst nur sehr schwer vorangegangen wäre.

Namensgebung

Um auf den Namen IMADEIT zu kommen hat er erstmal ziemlich lange gedauert.
Ich war für meinen Roboter auf der Suche nach einem Namen, der eine Bedeutung hat und möglichst modern klingt, was ein englischer Name oftmals erfüllt.
Bei einer ICE Reise nach Berlin bin ich zufällig auf den Namen IMADEIT gekommen.
IMADEIT ist eine Zusammensetzung aus drei englischen Wörtern:
I (Deutsch: Ich)
MADE (Deutsch: Machen/Gemacht haben)
IT (Deutsch: Es)
Somit erfüllt der Namen IMADEIT alle meine Bedingungen. Er klingt modern, ist auch noch englisch und er hat eine Bedeutung; "Ich habe es gemacht", was sehr gut zu einem Roboter passt, der Aufgaben im Außenbereich erledigen soll.

Der Anhängsel -V1, -V2 und -V3 kam erst später hinzu, als ich mit der zweiten Version angefangen habe.
Dieser Anhängsel hat nichts mit den Vergeltungswaffen V1 und V2 aus dem zweiten Weltkrieg zu tun, weshalb ich großen Wert darauf lege, dass das V für das englisch ausgesprochene "version" steht.
Folglich sind die Zahlen nicht eins, zwei bzw. drei auszusprechen sondern one, two und three.

Geschichte

Im Sommer 2005 habe ich nach einem halben Jahren reiner Planungszeit mit dem Bau von IMADEIT-V1 begonnen.
Nach einem Jahr im Sommer 2006 habe ich den Bau von IMADEIT-V1 abgebrochen, da ich zum einen zu wenig Platz für Elektronik hatte, zum anderen war der Roboter insgesamt zu klein um ordentlich seine Aufgaben erfüllen zu können.
==>>Mehr zu IMADEIT-V1<<==

Nach einer kleinen Pause habe ich dann mit IMADEIT-V2 begonnen.
Bei diesem Roboter war das Chassis nun vollständig selbst gebaut, was aber auch das größte Problem war; es war zu instabil.
==>>Mehr zu IMADEIT-V2<<==

Im Winter/Frühjahr 2008 habe ich dann auf drängen der Schule bei Jugend forscht teilgenommen und habe dort auch erfolgreich beim Regionalwettbewerb in Mainz den 1. Platz und beim Landeswettbewerb in Ludwigshafen den 3. Platz belegt.

Danach habe ich auch die Weiterentwicklung von IMADEIT-V2 beendet und mit der Planung von IMADEIT-V3 begonnen. Bei diesem Roboter wurde ich von der SCHOTT AG Mainz unterstütz, die sich bei mir Jugend forscht gemeldet hat und zu der ich seitdem einen guten Kontakt habe.
==>>Mehr zu IMADEIT-V3<<==

Ende 2009 habe ich dann das Projekt IMADEIT bis auf weiteres eingestellt.
Die Hardware und Mechanik von IMADEIT-V3 war soweit vollständig fertig, das einzige was fehlte war die entsprechende Software zum Schnee schieben.
Jedoch musste ich an diesem Punkt feststellen, dass mir alleine die Fähigkeit fehlt, eine so komplexe künstliche Intelligenz (KI) zu schreiben. Eigentlich müsste man so etwas in einem Team von drei bis vier kompetenten Leuten machen.
Sollte ich später mal ein solches Team zusammenstellen können, so werde ich das Projekt IMADEIT auf jeden Fall wiederaufnehmen.

Banner und Plakat

Für IMADEIT-V3 habe ich währen den Vorbereitungen für die Präsentation zum "Tag der offenen Tür der Ausbildung" der SCHOTT AG Mainz habe ich ein neues Banner und auch ein neues Plakat erstellt.

Banner

Plakat

Vorher gab es schon ein anderes Banner und Plakat, welche von einem Schulfreund für die Jugend forsch Präsentation erstellt wurden.
Diesen alten Banner bitte nicht mehr verwenden und durch den obrigen ersetzten!

Banner

Plakat

Danke

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal ausrücklich bei allen bedanken, die es mir ermöglichen, dass das Projekt IMADEIT über 4,5 Jahre durchführen konnte und so weit gekommen bin:

=>Meine Großeltern,  Eltern, Geschwister und Freunde
=>SCHOTT AG Mainz
=>techgeek.at (oratus sum)
=>rs-products.de
=>Gero Meissner
=>Dr. Peter Plapper (plapper.com)
=>Alle Roboternetz.de User

© 2010 by Jonathan Heilmann
Login