Bei der Elektronik für IMADEIT-V2 gab es insgesmat zweit Version. Bei der ersten Version, die aus einem Master und mehreren Slaves bestand, gab es zu viele Probleme bei der Kommunikation, sodass ich mit einer zweiten Version beginnen habe, die nur noch einen µCals Kern haben sollte.

Elektronikversion 1.0

Die Elektronik für IMADEIT-V2 sah so aus, dass es einen Hauptprozessor (Master) gab. Dieser Master war ein auf 16MHz getakteter ATMega32. Am Master selbst sollte so wenig wie möglich angeschlossen werden, die Anzahl der Sensoren und Aktoren sollte also möglichst gering gehalten werden. Trotzdem hatte ich mich zwischenzeitlich entschieden bei der Version 1.0 an den Master die beiden Modellbau Fahrtregler anzuschließen, die die Motoren steuern. Außerdem sollten noch ein paar Messaufgaben vom Master übernommen werden (z.B.: Akkuspannung, Funkstärke).
Die Kommunikation mit dem anderen Prozessoren (Slaves) lief über den I2C-Bus. Wie schon bei IMADEIT-V1 sollte wieder ein ER400TRS Funkmodul angeschlossen werden, das die Daten über RS232 an den Master weitergibt oder Daten vom Master bekommt, um diese zu einer geplanten Fernsteuerung zu schicken.
Als Slaves waren vier Prozessoren geplant, wovon nur einer realisiert wurde:
-ein ATMega32, der für alle Anti-Kollisions-Sensoren verantwortlich ist (vier Ultraschall und acht Infrarot)
-ein ATTiny 2313, der die Wegstreckensensoren auslesen sollte
-ein ATMega8, an den insgesamt 10 LEDs über Treiberbausteine angeschlossen werden sollen, die IMADEIT-V2 in vier verschiedenen Farben erscheinen lassen
-und zu guter Letzt ein weiterer Prozessor, der im Aufsatz verbaut sein sollte. Dies konnte jeder Prozessor sein, der einen I2C-Anschluss hat.

Um das alles zu verdeutlichen, habe ich ein Schaubild gemacht, um genau zu sein, mehrere. Zu beachten ist noch, dass ich im Text nicht alles genannt, was im Schaubild dargestellt ist, da es sich bei diesen Elementen nur um vage Planungen handelte.

Elektronikversion 2.0

Bei der Elektronikversion 2.0 gab es nur noch einen µC, an dem alle Sensoren und Aktoren angeschlossen werden sollten. Bei dem µC handelte es sich um einen ATMega2560, der größte in der AVR-ATMega-Reihe. Dieser µC hatte für mich den kleinen Nachteil, dass er nur in SMD verfügbar ist, was bei 100 Pins zwar Sinn macht, ich aber nicht löten konnte. Also musste ich hier das erste Mal auf ein fertiges Board zurückgreifen. Dieses Board hat noch den großen Vorteil, dass schon für die RS232 Kommunikation ein Pegelwandler aufgelötet ist und auch ein Schnittstellenwandler für USB vorhanden ist, sodass ich jetzt nicht mehr auf einen Druckerport (LPT-Port) zur Programmierung angewiesen bin.
An dem, was an den Prozessor angeschlossen werden sollte, sollte sich im Vergleich zur Elektronikversion 1.0 nichts ändern. Es blieb bei der selben Sensorik und den selben Aktoren.

Ein paar Bilder direkt nach dem Einbau des fertigen Boards in IMADEIT-V2:

© 2010 by Jonathan Heilmann
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